Brief zu Neujahr 2022

Liebe Mitglieder, liebe Spender,

von ganzem Herzen wünsche ich euch ein gutes, gesundes, zufriedenes, zuversichtliches und glückliches Jahr 2022. Ganz herzlichen Dank für die großzügige finanzielle Unterstützung, die meine Arbeit mit den Menschen in Südafrika, denen es nicht so gut geht wie uns, erst möglich macht.

Das Jahr 2021 erforderte von uns Corona bedingt wieder sehr viel Organisationstalent. Mit Gottes Hilfe und den technischen Medien gelang es uns dennoch, dass keiner unserer Schützlinge zu Schaden kam oder sogar verhungerte. Der Hunger in Südafrika ist noch immer das größte Problem, da es dort, anders als in Deutschland, keine staatlichen finanziellen Unterstützungen gibt. Das heißt: keine Arbeit, kein Geld, kein Essen.

Jeden Monat habe ich einen großen Geldbetrag an den Besitzer eines Lebensmittelladens, in dem ich all die Jahre einkaufte, überwiesen. Er hat mein vollstes Vertrauen und er dokumentiert in Form der Zahlungsbelege die Weitergabe des Geldes und kontrolliert die Einkäufe der von mir genannten Personen. Durch ihn und mit Hilfe der Betreuerinnen, Lehrer und der Domenican–Sisters konnten die Tagesstätten mit ca. 100 Kindern und die Schule mit 120 Kindern versorgt werden, es konnten die Löhne und Studiengebühren gezahlt werden, die Mieten und Transportkosten sowie die Lebensmittel und alles Notwendige für unsere 13 Studenten.
Herr Nene, der Schulleiter der neuerbauten Schule, kümmert sich rührend um die gerechte
Lebensmittelverteilung an Bedürftige in den Hintergrundfamilien, die sich unheimlich freuen und unglaublich dankbar sind. Auch er hält mich mit Bildern und Videos auf dem Laufenden.

Wir haben die Schule 2021 sogar um einen 2-Klassenraum-Container erweitern können; das war eine sehr aufregende Aktion. Schaut Euch bitte einmal die Bilder dazu auf der Homepage an!

Also: Ca. 200 Kinder in Tagesstätten und Schule, 13 Studenten und unzählige bettelarme Familien konnte Ekukhanyeni eV in diesem zweiten und ebenso schwierigen Corona-Jahr versorgen. Ohne Eure Spenden und Hilfsbereitschaft wäre das nicht möglich gewesen – tausend Dank dafür! Wir sind aber noch nicht am Ende der Pandemie und die Armut in Afrika ist nach wie vor enorm.

Bitte lasst uns darum gemeinsam im neuen Jahr so weitermachen!

Die Arbeit, die wir tun, ist nur ein Tropfen im Ozean.
Aber gäbe es diesen Tropfen nicht, würde er im Ozean fehlen.“
– Mutter Teresa

Mit herzlichem Dank und lieben Grüßen,

Helga Josche